Hallo Alfred,... Mission Berg 2.0
- lifemovesolution
- 12. Jan.
- 3 Min. Lesezeit
Ja Hallo Alfred, darf ich vorstellen Alfred ist mein Verstand und die letzten Tage, Wochen und Momente war er mal sehr präsent und dann doch wieder ganz still, aber warum ausgerechnet „Alfred“ - ich kann es euch tatsächlich nicht exakt erklären, aber als ich mir die Frage gestellt habe, wie mein Verstand wohl heißen könnte, sind:
1. Albert in Erinnerung an einen Tierarzt mit einer sehr angenehmen Stimme oder 2. Alfred, abgeleitet von Alfred Judokas Quak - der Ente mit dem Lied „Warum bist du so fröhlich“aufgetaucht …
… nach knapp 4 tägiger Diskussion ist es Alfred geworden, jetzt wo ich darüber schreibe ist die Vorstellung, dass es vielleicht auch zwei Varianten in meiner Blitzbirne gibt .. gar nicht so abwegig…
Die eine, die Quirlige, die Fröhliche und die Andere mit Ruhe und Tiefe … Albert und Alfred - herzlich Willkommen an Beide.
Hast du deinem Verstand, schon einmal die Frage gestellt, was er dir schon immer mal sagen wollte? Ich kann euch sagen, da gibt es einiges in den ersten Tagen mit wenig Ablenkung von Außen.
Vielen Dank an die Liebe Kim für den Impuls im Dezember … diese Fragen zu stellen, mehrfach zu stellen und seinem Inneren doch tatsächlich mal den Redestab in die Hand zu geben.

Mittlerweile sind über 2 Wochen alleine sein vorbei, ich darf sagen mir geht es gut und die Zeit im Hier und Jetzt, in der Entschleunigung tut gut und innere Arbeit muss nicht immer „weh tun“ - sie schiebt Prozesse an, bringt Einsichten, Akzeptanz und manchmal ändert sich ein Grundsatz innerhalb von Sekunden..
Nebenbei bemerkt - Im November und Dezember habe ich stark körperlich und auch mental nicht direkt gelitten - aber es zu spüren bekommen was passiert wenn man mit der Aufarbeitung von Themen beginnt und sich Emotionen aus dem Körper lösen. Was ich hier derzeit vor allem lerne: 1.Achtsamkeit
Wenn ich versuche mehrere Dinge gleichzeitig zu machen oder mit dem Kopf schon woanders bin, dann stoße ich mir den Kopf, schneide mir in den Finger, verbrenne mir den Ellenbogen, rutsche aus, verliere den Hausschuh oder oder oder … Die Kommunikation zwischen mir und Becky ist ebenfalls mehr und mehr geprägt von gegenseitiger Achtsamkeit, von Zufriedenheit, von Freude und von Kommunikation im Kleinen.

2.Dankbarkeit & Wertschätzung
Ich kann euch sagen - fließendes Wasser und eine Dusche sind was absolut schönes. Das ist jetzt keine Beschwerde, die Außenbadewanne läuft und das Wasser im Keller ist für alles andere gut erreichbar… aber ein laufender Wasserhahn, eine Spülmaschine und Waschmaschine und eine heiße Dusche - man mag es erst zu schätzen wissen, wenn es gerade nicht verfügbar ist.

3. Entschleunigung und das einfache Sein im Moment
Nach dem Telefonat mit Ute gestern, darf ich mir die Frage beantworten: „Was ist früher passiert, wenn ich nichts getan habe?“
Jeder der mich kennt, der weiß, dass es bei mir nie Langeweile gab. Die To do liste eh nie leer war .. Aber tatsächlich darf ich zugeben, habe ich den größtenteils meines Lebens, mein Leben abgearbeitet.
Für Sicherheit und Halt, fürs Überleben, für einen vermeintlichen Sinn.
Letztendlich auf der Suche nach Liebe, ohne zu merken, dass ich selber meine Mauern so hoch gebaut hatte, dass es gar nicht möglich war Liebe anzunehmen, geschweige denn wahrzunehmen.
In dem Buch „Ein Kurs in Wundern“ steht es so schön beschrieben - letztendlich sind wir nicht hier um Liebe zu finden - sondern wir sind hier um all die Mauern in uns abzubauen, die wir gegen sie errichtet haben. Ich bin Liebe, DU bist Liebe und es wird im Außen nie etwas geben, was unser Inneres füllen kann. Und ich denke es geht auch nicht ums „ankommen“ sondern einfach um das „da sein“.
Wann bist du das letzte mal einfach nur „da“ gewesen?
Findest du dich irgendwo wieder?
Oder ist es für dich alles nicht nachvollziehbar?
4.Vergeben ohne im Recht oder Unrecht zu sein
Wie oft verfallen wir über andere zu urteilen, zu werten und sind aber keinen einzigen Schritt in ihren Schuhen gegangen.
Damit ging es los mit dem Thema Vergebung, im Großen und Ganzen und im ersten Schritt mir selbst. Die Vergebung der Urteile und Bewertungen die ich über mich selbst und andere gefällt habe, der Launen, der Projektion, des Frustes, der Enttäuschung in meinem Inneren. Ich vergebe mir das Urteil, ich sei .... Ich vergebe mir das Urteil,... sei ... . Ich vergebe mir geglaubt zu haben, ... . Die Wahrheit ist ... . Die Welt der Akzeptanz dessen "was ist"
-Emotionales Leid wird sich verringern
-Freude, Liebe, Mitgefühl wird mehr und mehr und mehr
Wenn du bereit bist, dir mitfühlend selbst zu vergeben, dann löst du dich von Urteilen und behandelst die schmerzenden Stellen in deinem Inneren, mit dem heilenden Balsam des Mitgefühls. Liebe, Heilung & Entwicklung sind ein Prozess. A lot of Love und bis nächste Woche Maike




Liebe Maike,
beim Lesen über Alfred und Albert musste ich schmunzeln und gleichzeitig nachdenklich werden. Ich habe einfach einen Namen übernommen und merke gerade, wie kraftvoll es ist, dem eigenen Verstand wirklich einen eigenen Namen zu geben.
Ich freue mich sehr, dass mein Impuls dich inspiriert hat und danke dir für deinen Impuls, selbst noch einmal genauer hinzuhören, wie meiner eigentlich heißt.
Was du über Vergebung schreibst, berührt mich besonders. Ich glaube, uns selbst zu vergeben ist oft der größte Durchbruch am Anfang jeder Persönlichkeitsreise und gleichzeitig so unglaublich schwer.
Danke fürs Teilen, für deine Offenheit und diesen ehrlichen Einblick in dein Sein.
Ich freue mich, mehr von dir zu lesen.
Fühl dich gedrückt und herzliche Grüße
Kim